Forderungsmanagement Gelder eintreiben

Forderungsmanagement um Außenstände zu reduzieren!

Das Forderungsmanagement ist ein Bestandteil des Rechnungswesens. Weitere Bezeichnungen für das Forderungsmanagement sind das Kreditmanagement

und das Konditionenmanagement. Konditionenmanagement, weil Unternehmen ihren Kunden auf erbrachte Lieferungen und Leistungen in der Regel kurzfristig Kredite einräumen, indem sie Zahlungsziele gewähren.

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Forderungsmanagement: Gelder eintreiben

Das Kreditmanagement gewährt und verwaltet diese Kredite. Das Kreditmanagement zielt darauf ab, Forderungsausfälle so gering wie möglich zu halten und dadurch die notwendige Liquidität des Unternehmens zu sichern.

Dabei kann das Debitorenmanagement auch auf Inkassounternehmen übertragen werden, um für eine kurzfristige Liquidität zu sorgen. Der Vorteil bei Inkassounternehmen ist dabei, dass damit Personal- und Sachkosten eingespart werden können. Aber auf der anderen Seite berechnen Inkassounternehmen eine Gebühr, die den Gewinn schmälert.

Inkassounternehmen übernehmen in aller Regel auch nur sichere Forderungen!

Fehler beim Forderungsmanagement durch hohe Außenstände

Immer dann, wenn Kunden nicht bezahlen und sich hohe Außenstände summieren, hängt dies auch mit Fehlern beim Debitorenmanagement zusammen.

Das Forderungsmanagement kann und darf nicht erst beginnen, wenn die Forderung überfällig ist und Außenstände groß sind! Es sind vielmehr die Ursachen zu ergründen! Denn nur wer seine Fehler kennt, kann sie beim nächsten Mal mit dem Forderungsmanagement vermeiden, hohe Außenstände vermeiden und Liquidität sichern!

1. Vertragsgestaltung ist ein wichtiger Teil des Forderungsmanagements um hohe Außenstände zu vermeiden

Die Grundlage eines jeden Forderungsmanagements bildet eine ordentliche Vertragsgestaltung. Der Vertrag muss anerkannt und bestätigt sein und im Falle einer Auseinandersetzung vor Gericht stand halten. Oftmals scheitert bereits hier das Forderungsmanagement, dann sind hohe Außenstände bereits vorprogrammiert!

2. Die vereinbarte Leistung muss im Forderungsmanagement bestätigt werden

Die Einhaltung der vereinbarten Leistung muss erbracht und sollte anerkannt und bestätigt werden. Meistens ist es so, dass wenn die Qualität, Quantität und der Termin eingehalten werden, dann ist der Kunde auch zufrieden und wird die Leistung bestätigen. – Die meisten Kunden werden dann auch bezahlen und dann sind keine hohen Außenstände vorhanden und die Liquidität stimmt. Und damit ist ein Forderungsmanagement zweitrangig.

3. Die vereinbarte Zahlungsfrist beim Forderungsmanagement

Wenn ein Kunde in der vereinbarten Zahlungsfrist keine Zahlung leistet, dann sollte zuerst eine Zahlungserinnerung erfolgen. Dies kann beim Forderungsmanagement auch per Email versandt werden. Nach weiteren 3-5 Tagen – ohne Zahlungseingang – sollte eine letzte Mahnung mit einer Zahlungsfrist (Rechnungsdatum + 5 Tage) gesetzt werden. Solche Arbeiten werden gerne von Inkassounternehmen übernommen. Und teilweise haben Inkassounternehmen damit auch merh Erfolg. Es ist eben doch ein Unterschied, ob das Unternehmen, oder ein Inkassounternehmen eine Mahnung schickt und mit einem Rechtsanwalt und deren Kosten droht!

4. Online Mahnantrag erleichtert das Forderungsmanagement

Wenn bis zu dieser Frist kein Zahlungseingang erfolgt, sollte ein Mahnantrag gestellt werden. Dies kann mittlerweile online erfolgen. Unter » Online-Mahnantrag können die Daten eingegeben werden. Der Antrag muss jedoch ausgefüllt und postalisch an das zuständige Mahngericht versandt werden. Für das Ausfüllen des Online Mahnantrages steht auf der Seite eine Hilfe zur Verfügung. » Hilfe für das ausfüllen des Mahnantrages.

5. Vollstreckungsbescheid beim Forderungsmanagement

Nach Zustellung des Mahnbescheides wir dem Schuldner ein Vollstreckungsbescheid zugestellt. Beim Mahnbescheid und Vollstreckungsbescheid kann der Schuldner jeweils innerhalb 14 Tagen Widerspruch einlegen.

Bei einem rechtskräftigen Vollstreckungsbescheid, kann der Gerichtsvollzieher mit dem Eintreiben der Forderung beauftragt werden und schon wird das Geld eingetrieben und Außenstände reduziert.

6. Schriftliches Vorverfahren beim Amtsgericht

Bei einem Widerspruch gegen den Vollstreckungsbescheid wird beim Forderungsmanagement das Verfahren an das zuständige Amtsgericht übergeben, bei dem die Sache verhandelt wird. In aller Regel wird vom Gericht ein schriftliches Vorverfahren angeordnet. Dazu muss eine Anspruchsbegründung erstellt werden. Diese sollte ausführlich begründet und mit Beweisen (Vertrag, Leistungsbestätigung, Zahlungsvereinbarung, etc.) untermauert werden. Es können auch weitere Schriftwechsel erfolgen.

7. Hauptverhandlung beim Amtsgericht

Bei der Hauptverhandlung erfolgt eine Beweisaufnahme. Danach wird in aller Regel vom Vorsitzenden Richter/in ein Vergleich vorgeschlagen. Kommt es zu keiner Einigung, muss das Gericht ein Urteil fällen.

Wichtig zu wissen: Beim Amtsgericht besteht kein Anwaltszwang. D.h., das schriftliche Vorverfahren und den Gerichtstermin können Sie ohne Anwalt wahrnehmen.

8. Rechtskräftiges Urteil des Amtsgerichts

Es wird danach ein einfaches Urteil ausgestellt. Damit kann noch nichts angefangen werden. Es ist dazu ein Rechtskraftvermerk des Gerichtes erforderlich, der gesondert beantragt werden muss. Eine vollstreckbare Ausfertigung des Urteils können Sie formlos beantragen. Weiterhin sollte ein Kostenfestsetzungsbeschluss beantragt werden.

9. Vollstreckung durch den Gerichtsvollzieher

Mit einem rechtskräftigen Urteil kann im Forderungsmanagement ein Gerichtsvollzieher zur Eintreibung des Geldes beauftragt werden.

10. Auskünfte bei allgemeinen Fragen beim Forderungsmanagement

Bei allgemeinen Fragen dazu geben die Rechtspfleger der Amtsgerichte Auskünfte.

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Walter Gögelein, Unternehmensberater

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