Was versteht man unter einem Großkredit?

Unter einem Großkredit versteht man im Bankwesen einen Kredit, der eine bestimmte absolute oder relative Höhe überschreitet. So ein Großdarlehen beginnt in aller Regel bei 1 Million Euro. Ein Großdarlehen darf nur auf Grund eines einstimmigen Beschlusses sämtlicher Geschäftsleiter einer Bank bzw. eines Kreditinstitutes gewährt werden. Dieser Beschluss soll grundsätzlich vor Kreditgewährung erfolgen.

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Inhaltsverzeichnis Großkredit

  1. Was versteht man unter einem Großkredit?
  2. Was ist ein Großkredit?
  3. Es gibt zwei Kategorien von Großkrediten
  4. Der Großkredit

Was ist ein Großkredit?

Ein Großdarlehen ist grob ausgedrückt ein Kredit von einem Kreditnehmer, der die absolute bzw. relative Höhe in der Weise überschreitet, dass es für das Kreditinstitut auf Grund der Beitragshöhe ein enormes Risiko darstellt. Grundsätzlich gilt: Wird eine absolute oder relative Höhe durch entsprechende Kreditpositionen überschritten, ist eine gesonderte Meldung an die Deutsche Bundesbank zu geben, die diese Anzeigen wiederum an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht weiterleitet.

Es gibt zwei Kategorien von Großkrediten

Die Großdarlehen werden in zwei Kategorien eingeteilt, nämlich in "Großkredite von Nichthandelsbuchinstituten" und in "Großkredite von Handelsbuchinstituten". Die Anlagebuch-Großkreditgesamtobergrenze, also die maximale Grenze für alle Anlagebuch-Großkredite des Institutes, beläuft sich auch maximal das Achtfache des haftenden Eigenkapitals des Institutes, die Gesamtbuch-Großkreditgesamtobergrenze hingegen auf das Achtfache der Eigenmittel.

"Großkredite von Nichthandelsbuchinstituten"

Ein Großdarlehen liegt vor, wenn die Kredite eines Kreditnehmers insgesamt 10 Prozent des haftenden Eigenkapitals des Institutes erreichen oder überschreiten. Das ist auch dann der Fall, wenn das haftende Eigenkapital verringert wird und dadurch bereits bestehende Kredite bzw. Darlehen diese Grenze erreichen bzw. übersteigen.

"Großkredite von Handelsbuchinstituten"

Ein Gesamtbuch-Großdarlehen liegt vor, wenn die Kredite bzw. Darlehen eines Kreditnehmers insgesamt 10 Prozent der Eigenmittel erreichen oder überschreiten. Ein Anlagebuch-Großdarlehen liegt vor, wenn die Kredite eines Kreditnehmers insgesamt 10 Prozent des haftenden Eigenkapitals des Kreditinstitutes erreicht oder überschreitet.

Der Großkredit

Vergibt eine Bank einen Kredit an einen einzelnen Kreditnehmer (Unternehmer), den man im Verhältnis zur Größe der Bank als besonders groß bezeichnet, so spricht man von einem Großkredit. Die Bank gerät mit der Größe eines solchen Kredites allerdings in Gefahr, dass bei wirtschaftlichen Problemen der Unternehmens (Kreditnehmer), die Bank selbst in Schwierigkeiten gerät. Durch die staatliche Bankenaufsicht sind aus diesem Grund für Großkredite gewisse Vorschriften erlassen worden, die diese Gefahr begrenzen sollen.

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