Was versteht man unter dem Begriff Hypothek bei einer Baufinanzierung?

Eine Grundstückbelastung für eine Baufinanzierung ist ein Grundpfandrecht. Der Hypothekennehmer tritt Rechte an einer Immobilie ab, um im Gegenzug dafür leihweise andere Leistungen zu erhalten. Im Bankwesen wird die Grundstückbelastung als Sicherungsmittel für Kredite eingesetzt, dabei bestimmt der Wert einer Immobilie die Höhe der Grundstückbelastung. In der Regel liegt die Höhe der Belastung für den Kreditnehmer unterhalb dem Wert der Immobilie.

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Inhaltsverzeichnis Grundstückbelastung für eine Baufinanzierung

  1. Was versteht man unter dem Begriff Hypothek?
  2. Definition Hypothek
  3. Wie funktioniert eine Hypothek?
  4. Hypothek oder Grundschuld
  5. Löschung der Grundschuld

Definition Hypothek bei einer Baufinanzierung

Die Grundstückbelastung zählt zu den Grundpfandrechten. Eine Grundstückbelastung belastet ein Grundstück bzw. eine Immobilie in der Art und Weise, dass dieses für die Zahlung einer bestimmten Geldsumme haftet. Die Hypothek wird wie die Grundschuld zur Sicherung einer Forderung verwendet. Die Hypothek ist aber im Unterschied zur Grundschuld vom Bestand der gesicherten Forderung abhängig. Die Hypothek ist ein im Grundbuch eingetragenes Recht an einem Grundstück bzw. an einer Immobilie.

Die Hypothek gehört zu den Grundpfandrechten und belastet ein Grundstück bzw. eine Immobilie in der Art und Weise, dass dieses für die Zahlung einer bestimmten Geldsumme haftet. Desweiteren wird die Grundstückbelastung wie die Belastung einer Immobilie zur Sicherung einer Forderung verwendet. Wichtiger Hinweis: Mit dem Erlöschen der Forderung erlischt auch die Grundstückbelastung. Ist die Forderung zur Hälfte zurückbezahlt, so besteht auch nur noch die Belastung der Immobilie zur Hälfte.

Wie funktioniert eine Hypothek bei einer Baufinanzierung?

Mit einer Grundschuld sichern Sie sich niedrige Sollzinsen bei gleichbleibenden Monatsraten. Die Immobilie dient als Sicherheit für diesen Kredit. Deshalb ist die Grundstückbelastung eine der günstigsten Finanzierungsformen für Immobilien. Die monatliche Gesamtrate eines Hypothekendarlehens setzt sich aus einem Tilgungsanteil und aus dem Zinsanteil zusammen und bleibt über die gesamte Laufzeit gleich. Somit steht die Immobilienfinanzierung mit einer Grundstückbelastung auf einem festen Fundament, da Sie mit gleich bleibenden Raten innerhalb der Zinsbindungsfrist für lange Zeit eine Planungssicherheit haben.

Hypothek oder Grundschuld bei einer Baufinanzierung

Bekannter als die Grundschuld ist im Allgemeinen das Hypothekendarlehen. Beides sind Sicherheiten um eine Immobilie zu erwerben. Grundsätzlich muss hierbei zwischen zwei Grundpfandrechten unterschieden werden, nämlich zwischen dem Hypothekendarlehen und der Grundschuld. Bei einer Grundstückbelastung verpfändet der Schuldner die Immobilie an seinen Gläubiger, in der Regel ist die die Bank bzw. das Kreditinstitut, damit dieser im Notfall an sein Geld kommt. Eine Grundstückbelastung hängt also -im Gegensatz zur Grundschuld- immer mit einer bestimmten Geldforderung zusammen. Häufig ist dies ein Darlehen. Dies kann aber auch ein Schadensersatzanspruch sein.

Immer häufiger begegnet man anstatt dem Hypothekendarlehen der sogenannten Grundschuld. Auch diese wird im Grundbuch eingetragen. Im Gegensatz zur Hypothek, die mit einer bestimmten Forderung verbunden ist, kann die Grundschuld auch darüber hinaus eingesetzt werden. Das heißt, nachdem das Darlehen zurückbezahlt wurde, kann die Grundschuld erneut als Sicherheit genutzt werden.

Löschung der Grundschuld nach einer Baufinanzierung

Die Grundschuld wird nur auf besonderen Antrag gelöscht. Dafür muss der Gläubiger eine sogenannte Löschungsbewilligung abgeben und der Eigentümer der Löschung beim Notar zustimmen. Es ist aber sinnvoll, die Grundschuld erst dann löschen zu lassen, wenn sicher ist, dass keine Kredite mehr benötigt werden. Somit können Sie sich die Kosten für den Neueintrag sparen.

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